Strom-ABC - Alles rund um den Strom

Stromverbrauch der Mikrowelle

Die Mikrowelle hat in den paar Minuten, die sie meist nur in Betrieb ist, einen sehr hohen Stromverbrauch. Von diesem hohen Stromverbrauch werden nur 50-60 % genutzt, um die Lebensmittel zu erwärmen. Die anderen 40-50 % werden über den Lüfter an die Umgebung abgegeben und sind verloren.

Trotzdem ist die Mikrowelle bei kleinen Mengen günstig im Stromverbrauch und dem Herd vorzuziehen.

Wann hat die Mikrowelle einen geringen Stromverbrauch

Bei der Mikrowelle werden nur 50-60 % vom Stromverbrauch an das Lebensmittel gegeben. Die übrigen 40-50 % werden über den Lüfter der Mikrowelle an die Umgebung abgegeben und können nicht genutzt werden.

Beim Herd wird zusätzlicher Strom verbraucht, um den Topf zu erhitzen. Je nach Herdart müssen zusätzlich auch noch die Heizspirale und die Herdplatte erhitzt werden. Die weitere Energie wird weitestgehend an das Kochgut abgegeben.

Die Mikrowelle ist sehr gut geeignet kleinere Mengen zu erhitzen. Der Stromverbrauch ist dabei geringer als beim Herd. Mit zunehmenden Mengen wird der Stromverbrauch der Mikrowelle ungünstig und der Herd ist zu bevorzugen.

Bei welcher Menge ist der Stromverbrauch niedrig

Die genaue Menge, bis zu der eine Mikrowelle günstiger im Stromverbrauch ist, hängt von vielen Faktoren ab. Als Größenordnung kann man von ungefähr 250 ml oder 250 Gramm ausgehen. Liegt man darunter, dann ist die Mikrowelle am preiswertesten. Liegt man darüber, dann ist der Herd preiswerter.

Unabhängig von der Menge sollten Sie zum Erhitzen von Wasser einen elektrischen Wasserkocher verwenden, da dort der Stromverbrauch am effektivsten umgesetzt wird. Da kommt auch die Mikrowelle nicht mit.

Den Stromverbrauch der Mikrowelle

Zunächst sollten Sie einen Blick in die Bedienungsanleitung und auf das Typschild der Mikrowelle werfen. Oft finden sich dort Angaben zum Stromverbrauch.

Wenn Sie realistische Werte für den Stromverbrauch haben wollen, dann messen Sie mit einem Energiemessgerät nach.