Strom-ABC - Alles rund um den Strom

Stromverbrauch beim Rasenmäher

Beim Rasenmäher kann man den Stromverbrauch nicht mit der Leistung (Watt-Zahl) gleichsetzten. In der Praxis wird der Stromverbrauch niedriger als erwartet sein.

Der Stromverbrauch beim Akku-Rasenmäher ist niedriger als beim konventionellen Rasenmäher und wird durch das Ladegerät bestimmt. Hier besteht die Gefahr von Leerlaufverlusten durch das Ladegerät.

Stromverbrauch beim Rasen mähen

Ein elektrischer Rasenmäher hat eine typische Leistung von 1500 Watt. Wenn man von dieser Leistung ausgeht, dann verursacht der Rasenmäher bei einem Strompreis von 33 Cent/kWh Stromkosten in Höhe von 50 Cent pro Stunde. Mäht man zwischen Frühjahr und Herbst 26-mal im Jahr den Rasen für jeweils eine Stunde, so kommt man auf jährliche Stromkosten vom 13 Euro.

Die beim Rasenmäher angegeben Leistung (Watt-Zahl) kann man nicht mit dem Stromverbrauch gleichsetzten. Sie beschreibt nur das Leistungsvermögen des Rasenmähers, wenn schwierigste Bedingungen vorliegen. Beispiele sind sehr langer und nasser Rasen oder auch eine starke Steigung bei Rasenmähern mit Radantrieb.

Der Stromverbrauch liegt in der Praxis daher unter dem maximal möglichen Wert. Eine Höhe ist nur schwer abzuschätzen und auch von der Qualität des Rasenmähers abhängig. So kann der Hersteller stromsparend bauen, oder aber den Fokus auf günstige Produktionskosten legen. Im oben genannten Beispiel kann man von jährlichen Stromkosten von nicht mehr als 10 Euro ausgehen.

Stromverbrauch beim Rasenmäher reduzieren

Rasenmäher mit Radantrieb haben einen höheren Stromverbrauch, als solche, bei denen man um das Schieben nicht herumkommt. Hier müssen Sie für sich entscheiden, ob Sie einen Rasenmäher mit Radantrieb benötigen. Auch zusätzliche Funktionen wie zum Beispiel eine Lüfterwalze erhöhen den Stromverbrauch.

Den Stromverbrauch kann man beim Rasen mähen nicht wesentlich beeinflussen. Sie können nur darauf achten den Rasenmäher nicht unnötig laufen zu lassen. Beim Leeren des Fangsacks und beim Schieben über bereits gemähte Flächen können Sie den Rasenmäher ausschalten. Das reduziert den Stromverbrauch. Auch sollte nur möglichst trockener Rasen gemäht werden. Bei trockenem Rasen benötigt der Rasenmäher weniger Kraft. Auch das senkt den Stromverbrauch.

Stromverbrauch beim Akku-Rasenmäher

Der Akku-Rasenmäher ist aufgrund der geringen Leistung beim Stromverbrauch nicht mit dem kabelgebundenen Rasenmäher zu vergleichen und eher für kleine Rasenflächen eine Alternative. Der Stromverbrauch beim Akku-Rasenmäher entsteht beim Aufladen des Akkus. Die Stromkosten liegen dabei unter dem der konventionellen Rasenmäher.

Unnötige Stromkosten können bei dem Ladegerät des Akkus entstehen. Je nach Ladegerät kann es zu einem Stromverbrauch im Leerlaufbetrieb kommen. Auch wenn der Akku vom Rasenmäher nicht aufgeladen wird, kann es zu einem Stromverbrauch kommen. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn der Stecker vom Ladegerät nach dem Ladevorgang aus der Steckdose rausgezogen wird. Steckt der Stecker nicht in der Steckdose, so kann auch kein Strom verbraucht werden.