Strom-ABC - Alles rund um den Strom

Stromverbrauch beim Trockner

Der Trockner ist einer der größten Stromverbraucher im Haushalt. Die Höhe der Stromkosten des Trockners hängen vor allem von der Nässe der Wäsche und dem Trocknertyp ab. Während bei gelegentlicher Nutzung eher der Preis des Trockners im Vordergrund steht, ist es bei häufiger Nutzung der Stromverbrauch.

Richtig Schleudern für den Stromverbrauch

Schleudern Sie die Wäsche vor den Trocknen in der Waschmaschine mit möglichst hoher Umdrehungszahl. Je trockener die Wäsche beim Beginn des Trocknungsvorgangs ist, desto schneller hat der Trockner der Wäsche das Wasser entzogen. Je schneller der Trockner fertig ist, desto geringer ist der Stromverbrauch.

Stromkosten dem Energielabel entnehmen

Stromkosten beim Trockner Auf dem Energielabel des Trockners ist der durchschnittliche jährliche Stromverbrauch ausgewiesen. Für die meisten Menschen ist das eine Zahl ohne Wert. Erst ein Euro-Betrag ist greifbar. Diesen Stromverbrauch können sie einfach in einen Eurobetrag umwandeln.

Bei einem Strompreis von 25 Cent pro kWh entsprecht der Stromverbrauch auf dem Energielabel den Stromkosten in Euro, der in 4 Jahren anfällt. Bei einem Strompreis von 33 Cent pro kWh dem Eurobetrag in 3 Jahren.

Den stromsparenden Trocknertyp kaufen

Entscheidend für den Stromverbrauch beim Trocknen der Wäsche ist der Trocknertyp. Den höchsten Stromverbrauch hat der Kondenstrockner gefolgt vom Ablufttrockner. Wobei man beim Ablufttrockner noch die Heizkosten des Hauses beziehungsweise der Wohnung berücksichtigen muss. Danach folgen der Wärmepumpentrockner und ganz ohne Strom kommt die Wäscheleine aus.

Ablufttrockner mit Heizkostenfalle

Der Ablufttrockner bläst heiße Luft in die Trommel des Ablufttrockners. Die immer noch warme aber feuchte Abluft wird dann aus der Wohnung nach außen geblasen. Die Feuchtigkeit wird so abgeführt und die Wäsche trocken.

Diese einfache Arbeitsweise führt aber zu Folgekosten, die vom Verkäufer und dem Verkaufsprospekt fast immer verschwiegen werden:

Die Luft, die der Ablufttrockner nach draußen bläst, kommt aus der Wohnung. Und diese Luft wird die Hälfte des Jahres teuer aufgeheizt. Kalte Luft strömt von außen in die Wohnung nach und muss wieder aufgeheizt werden. Dadurch entstehen zusätzliche Heizkosten, die dem Ablufttrockner nicht zugeordnet werden.

Kondenstrockner senkt Heizkosten

Der Kondenstrockner hat im Gegensatz zum Ablufttrockner keinen Abluftschlauch. Die Feuchtigkeit wird in einem Wasserbehälter gesammelt. Die zusätzliche Technik im Vergleich zum Ablufttrockner erhöht den Stromverbrauch geringfügig.

Der Kondenstrockner erwärmt im Unterschied zum Ablufttrockner die Umgebung. Diese Wärme reduziert die Heizkosten für den Raum, in dem der Kondenstrockner steht. Ob Sie diese Wärme nutzen können, liegt an den Gegebenheiten vor Ort.

Wärmepumpentrockner für geringe Stromkosten

Beim Wärmepumpentrockner wird keine Hitze oder Kälte direkt erzeugt. Eine Wärmepumpe pumpt eine Flüssigkeit durch einen Kreislauf. Auf der einen Seite kondensiert sie und auf der anderen Seite verdampft sie. Dabei entsteht auf der einen Seite Wärme und auf der anderen Kälte. Diesen Temperaturunterschied nutzt der Wärmepumpentrockner aus. Die Wärme wird zum Trocknen der Wäsche verwendet und die Kälte zum Entziehen der Feuchtigkeit. Der Trockner mit Wärmepumpe hat dabei einen geringeren Stromverbrauch als die anderen Modelle.

Wäscheleine ohne Stromkosten

Alle Wäschetrockner verbraucht viel Strom beim Trocknen der Wäsche. Auch mit einem stromsparenden Trockner bleibt der Stromverbrauch hoch. Die Wäscheleine ist eine stromsparende Alternative. Mit der Wäscheleine lässt sich der Stromverbrauch beim Trocknen nicht nur reduzieren, sondern komplett vermeiden. Ist die Wäscheleine innerhalb der Wohnung muss nur darauf geachtet werden, dass die Feuchtigkeit auch aus der Wohnung entweichen kann. Regelmäßiges lüften ist daher notwendig.